Harald Metzler

Geboren 1965 in Dornbirn/Vorarlberg

 

80–88 Ausbildung zum Tischlermeister

88–89 Ausbildung zum Einrichtungsberater

90–91 Weiterbildung in Produktdesign

95–98 Weiterbildung in Architektur

Kurse in Malerei und Graphik

 

Seit 1999 als freischaffender Künstler im Bereich Holz und Papier tätig.

 

Mitglied bei IAPMA (International Association of Hand Papermakers and Paper Artists).

 

Am Anfang beschäftigte ich mich mit der heiligen Geometrie. Ich entwickelte dabei die Idee, dass alles Zweidimensionale auch einmal dreidimensional war.

 

Es wurde mir klar, dass es immer nur auf die Sichtweise ankommt.

 

Die Natur half mir das Ganze zu erfassen. So konnte ich die einzelnen Ebenen und Schichten erkennen. Daher bestehen meine Arbeiten aus einzelnen Papierschichten, die jeweils in sich eine eigene Formen haben. Durch das Zusammensetzen und Verkleben entsteht wieder ein dreidimensionales Objekt.

 

Hierbei ist das Licht ein entscheidender Faktor.

 

Es ermöglicht in Verbindung mit dem jeweiligen Material und der gestalteten Form ein Licht-Schatten-Spiel.

 

Dies verleiht meinen Werken eine gewisse Dimensionslosigkeit.

Umstülpkörper

Einzelne geschnittene Papierschichten, die punktuell wieder miteinander verklebt wurden, sodass die Objekte beweglich und veränderbar sind.

"Sphären"


Bilder

Schneidekunst aus Papier, Bilder in Schichttechnik.

Bild "Quadro" -  20 x 20 cm


Buchobjekte

Bücher werden in ihre einzelnen Seiten zerlegt und anschließend wieder an bestimmten Punkten verklebt. Dadurch ergibt sich eine bewegliche, veränderbare Form.

"Mark Twain"


Wandobjekte

Aus Holz oder Papier in verschiedenen Schichttechniken.

"Fächer" - 80 x 50 cm


Lichtobjekte

Verschiedene Kunstobjekte, die zumeist eine eigene elektrische Lichtquelle haben.

Verwendete Materialien: Holz oder Papier.

"Die Couch"


Das Labyrith

Wenn wir wüssten, dass die Welt ein Labyrinth ist, dann wüssten wir, dass es ein Zentrum gibt. Egal ob dort etwas Schreckliches wie der Minotaurus oder etwas Göttliches wohnt. Aber es gäbe ein Zentrum. Wenn wir hingegen annehmen, dass die Welt Chaos sei, dann wären wir wirklich verloren.

 

Jorge Luis Borges